Meine Audiochronologie vom Anfang bis heute

Hier will ich Euch mal ein paar Takte ( Naja, etwas langatmig ist es schon, aber es gibt einige sehr interessante Passagen, die es zu lesen lohnt! ) über mein bisheriges Audioleben von den Anfängen bis heute erzählen und meine Hifigerätschaft in historischer Reihenfolge vorstellen. Soweit es irgendwie ging, habe ich geeignete Bilder mit eingebaut (zugegeben, nicht immer die besten), auf die man per Klick eine Vergrößerung erreicht. Angefangen hat das Interesse an Hifigeräten schon als Kind mit ca. 12 Jahren. Damals allerdings konnte man noch nicht von dem Hifi sprechen, wie es heute schon Standard ist.

Meine Leidenschaft für Musik habe ich schon mit 8 Jahren bekommen. Damals habe ich Musikunterricht bekommen und lernte auf diese Weise "etwas" Klavier" spielen. In meinem Klavierunterricht lernte ich auch die akustischen Feinheiten mit allem Drum und Dran kennen. So wurde mein Gehör schon früh sehr intensiv auf das musikalische Geschehen geschult und trainiert. Davon kann ich auch heute noch profitieren und meine Vorteile daraus ziehen.

Später wurde daraus das musizieren auf einem Akkordeon und noch etwas später auf einer Heimorgel (ein eigenes Klavier war wegen der Preise und der Größe einfach nicht drin) und wurde dann noch auf Gitarre und Bass erweitert. Mit dem Gitarrenspiel (natürlich auf einer akustischen Gitarre) habe ich die Gelegenheit bekommen, mein bereits trainiertes Gehör weiter zu verfeinern.

Mit dem Akkordeon bekam ich dann zwischenzeitlich Zugang zu einem Orchester und lernte so zum ersten mal öffentliche Auftritte kennen. Innerhalb des Orchesters kam dann auch noch ein Wechsel auf ein Bassakkordeon zustande. Nach einigen Jahren und mit zunehmendem Alter änderten sich dann aber auch meine musikalischen Interessenrichtungen. Und so kam es zum Ausstieg aus der Orchesterwelt. Dafür ging es dann aber mit der Gründung einer Band weiter.

Noch während der Orchesterzeit entwickelte sich bei mir ein gesteigertes Interesse an allen technischen Dingen. Der Grund war damals die Tatsache, dass das Bassakkorden im Orchester nur elektrisch betrieben werden konnte, weil sonst nicht genügend Schalldruck im Vergleich zu den anderen Instrumenten zur Verfügung stand. So kam ich dann auch mit den ersten Verstärken in Kontakt. Natürlich hat mich diese Geschichte schon sehr fasziniert. Daraus hat sich dann auch das generelle Interesse an den audiotechnischen Geräten verstärkt.

Das war dann auch der eigentlich erste Einstieg in die heutige Hifiwelt. Klar, dass ich dann auch entsprechende Geräte für mich haben wollte. Dazu kam aber auch das sehr starke Interesse an intensivem Hintergrundwissen. Ich wollte alles genau erklärt bekommen, aber das war damals gar nicht so einfach, weil sich damit ja kaum einer auskannte um mir was hierzu zu erklären. Ich glaube, dass ich damals einige Leute ziemlich genervt habe mit meinen bohrenden Fragen. Aber wer nicht fragt, bekommt auch keine Antworten.

So kam es auch zu den ersten Begegnungen mit den "unheimlichen" Kisten, aus denen irgend ein Radiosprecher sprach, den man nicht sehen, wohl aber hören konnte. So hatte ich mit einem alten Röhrenradio meines alten Herrn den Anfang gemacht. Das hat mich wahnsinnig fasziniert und zugleich derart neugierig gemacht, das ich unbedingt wissen musste, wie die Stimme in den verhältnismäßig kleinen Kasten herein kam. Immerhin sprach da ein ausgewachsener Mann oder eine Frau. Das konnte doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Also fing ich an zu fragen, wie das denn so geht.

Auf diese Weise bin ich dann in die Audioelektronik allmählich hereingeschlittert. Mit 15 hatte ich schon mein erstes altes Grundig Röhrentonbandgerät von meinem Vater geschenkt bekommen. Das Modell TK ?? bekomme ich nicht mehr zusammen (wahrscheinlich ein TK45 oder 47), nur soviel weiß ich noch: es hatte eine längliche Anzeigeröhre für die Aussteuerung. Darauf war ich mächtig stolz. Ein weiteres altes Röhrenradio habe ich mir dann auch schon besorgt und damit die erste "Anlage" zusammen gestellt. 

Später habe ich dann meinen ersten Plattenspieler (Mister Hit von Telefunken) mit dem für mich ersten voll transistorisierten Verstärker bekommen.

Dessen Leistung war mir schnell zu schwach und ich musste etwas stärkeres haben. So habe ich dann den ersten Transistorverstärker als Bausatz erworben und zusammen gebraten. Das Ding lief am Ende sogar. Damit konnten die Partys schon mal losgehen. Bis hier lief noch alles in Mono ab, aber das Stereozeitalter konnte man nicht mehr aufhalten. So habe ich dann viel Geld zusammen gespart und mir einen gebrauchten Grundig SV 140 zugelegt.

Irgendwann habe ich dann, wie oben schon angedeutet, mit einigen Freunden eine Band gegründet. Das hat zwar nicht unbedingt was mit Hifi zu tun, war aber für mich das Sprungbrett in die "höheren" Regionen der Musik. Da fängt man an, mit "anderen" Ohren zu hören, wird pingeliger mit der Qualität und sucht nach "besserem" Equipment. So wurden nach und nach auch verschiedene Boxen und Verstärker "durchprobiert", bis man endlich zufrieden war. Diese Band hat sich, so wie es auch heute noch oft "passiert" ist, nach ca. 1 Jahr wieder aufgelöst und jeder ist seinen eigenen Weg gegangen. Das war dann für mich auch der Startschuss in die Hifiwelt.

Dazwischen gab es auch mal einen kleinen Abstecher in Richtung Synthesizer. So ein Ding habe ich mir damals auch selbst gebaut, weil ich zu der Zeit Interesse an elektronischer Musik hatte. Dadurch wurde ich aber auch gezwungen, mir ein umfangreiches Messequipment anzuschaffen, was mir aber später noch sehr nützlich wurde. So habe ich mich immer tiefer in den Djungel der Elektronik herein gearbeitet.


Meine ersten echten Hifi-Geräte

Hier geht es also mit den Gerätschaften und Boxen los. Das alte Bildmaterial ist, wenn überhaupt noch vorhanden, zum Teil so schlecht, das ich um Verständnis dafür bitte, wenn die Bilder nicht so toll sind. Soweit es irgendwie ging, habe ich die Bilder mit Grafiktools aufgepeppt.

Leider habe ich keine Bilder aus den absolut ersten Anfängen mit Röhrengeräten, weder vom Radio noch vom Tonbandgerät. Sollte ich noch nachträglich irgendwelche Informationen über die fehlenden Teile bekommen, werde ich sie natürlich hier nachlegen. Bei einigen Bildern habe ich mir mit Bildangeboten aus dem Internet geholfen, da ich selbst kein eigenes Material zur Verfügung habe. Das stellt aber nur bei wenigen Bildern die absolute Ausnahme dar.

hist1-k.jpg (4440 Byte)Also geht's es halt mit dem los, was ich bildlich dokumentiert habe. Links im Bild ist der besagte SV 140 mit immerhin schon 2 x 35W / 8Ohm Sinus incl. 5-fach Equalizer zu sehen. Der hatte schon damals eine fast symmetrische Schaltungstechnik.

Der Lautsprecher im linken Bild war mein erster Versuch, eine 3-Wege Box zu bauen, die übrigens einen fürchterlichen Klang hatte. Ich gebe zu, die sieht obendrein auch noch jämmerlich aus. Aber jeder hat mal mit einer Lernphase und Fehlern angefangen. Aus der dabei gemachten schlechten Erfahrung habe ich dann auch schnell entschieden, das es so nicht geht.

Also habe ich die selbst gebauten Boxen gegen fertige 3-Wegeboxen von B&O (Modell weiß ich nicht mehr, evt. Beovox 4700) ausgetauscht. Die hatten schon einen ausgewogenen Klang, waren dafür aber etwas schwach auf der Brust. Sie wurden später gegen Boxen von Kenwood (auch hier weiß ich heute leider nicht das Modell) getauscht. Die waren dann zwar kräftiger, hatten aber für käufliche Boxen einen miserablen Klang, so das ich nach kurzem Satthören diese auch wieder abgestoßen habe. Leider habe ich keine eigenen Bilder von den B&O und Kenwood Boxen.

Ich habe dann doch wieder auf die Selbstgebauten mit etwas mehr Überlegung zurück gegriffen und bin dann für längere Zeit dabei geblieben.

hist2-k.jpg (5684 Byte)Im rechten Bild sieht man schon den Verbesserungsversuch in Punkto Boxen. Das war eine 7-Wegebox mit drei Bässen, einem Mittelton und drei Hochtönern, alles in einem noch nicht berechneten geschlossenen Gehäuse. Sah schon was besser aus und klang auch schon so lala. Die einzelnen Chassis waren ein zusammen gekratztes Sammelsurium aus ehemaligen Versuchsprojekten. Diese Box hat eine ganz schön lange Zeit mit dem oben angesprochenen SV 140 zusammen gewerkelt.

Jaja, aus heutiger Sicht wird so etwas müde belächelt, aber bedenkt mal die damalige Zeit. Es waren schließlich auch meine Anfangszeiten, so ganz ohne Ahnung aber vielen Ideen und Wünschen. Allerdings sollte hier noch nicht Schluss sein mit dem Boxenbau. Doch dazu später mehr.

Der Plattenspieler im Bild war schon ein Dual 1219. Der 1219 war zu der damaligen Zeit schon so was wie ein erster HighEnder, auf den ich damals sehr stolz war. Es war damals schon was besonderes, einen solchen Plattenspieler zu besitzen und billig war der auch nicht.


Bang & Olufsen Beovox 4700

Ein für damalige Verhältnisse ganz hervorragender 3-Wege Lautsprecher. Er war mit seinen 2x 17 cm Bässen, dem 10 cm Mittelton und der 30 mm Kalotte im Hochton ein sehr ordentlich aufgebauter Lautsprecher mit einer sehr ansprechenden Optik. Klanglich waren die Beovox 4700 sehr angenehm seidig, dabei aber dennoch schon sehr gut auflösend und recht räumlich angetreten. Für mich war das damals schon sehr beeindruckend. Da ich dem Charme dieser Boxen auch heute noch nicht widerstehen kann, habe ich mir erneut ein solches Paar angeschafft.


Kenwood (Modell unbekannt, kann mich nicht mehr erinnern)

Nach den B&O's hatte ich für kurze Zeit ein Paar Kenwood Boxen. Das Modell weiß ich aber heute nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es 3 oder 4 Wegeriche waren, die einen relativ großen Bass, einen Konus Mittelton und zwei Konushochtöner hatten. Die Front war mit einem groben Holzgitter mit dahinter liegendem braunen Stoff versehen. Diese Boxen haben zwar mehr Leistung vertragen als die B&O's, aber der Klang konnte mich einfach nicht überzeugen. Deshalb habe ich die auch schnell wieder weg gegeben.


Summit 250SM

Ein für damalige Verhältnisse ganz hervorragender 3-Wege Lautsprecher. Er war mit seinem 20 cm Bass, dem 10 cm Mittelton und der 20 mm Kalotte im Hochton ein sehr ordentlich aufgebauter Lautsprecher. Klanglich war das für mich damals schon sehr beeindruckend. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass dessen Qualitäten über dem Durchschnitt lagen, was ihn auch sehr beliebt gemacht hat.


Das erste gute Hifi-Bandgerät

Bang & Olufsen Beocord 2000 de Luxe T

Es gab auch mal für kurze Zeit ein transportables B&O 1/2 Spur Tape Beocord 2000 de Luxe T. Das Teil hatte ich von einem hifiverrückten alten Hasen bekommen, der dann auf Revox umgestiegen ist. Da das B&O Tape aber schon leicht defekt war, habe ich es später ausgeschlachtet. Davon habe ich aber bis heute noch einen Teil der Schieberegler und Knöpfe behalten.

Der erste gute Hifi-Cassettenrecorder und pure Hifi-Tuner

Jetzt begann so langsam die HighEnder Zeit und meine Wünsche wurden immer gezielter. So habe ich mir dann den ersten guten Cassettenrecorder angeschafft und kurz darauf auch den ersten puren Tuner.

PIONEER CTF-1000

Der CTF-1000 von Pioneer war als Auslaufmodell runtergesetzt worden und da habe ich zugeschlagen. Was der alles an Funktionen mit sich gebracht hat, war schon fantastisch. Mehr dazu gibst hier unter CTF-1000.

PIONEER TX-9800

Der TX-9800 von Pioneer war ebenfalls als Auslaufmodell runtergesetzt worden und auch da habe ich zugeschlagen. Mit den Funktionen war er schon etwas sparsamer. Mehr dazu gibst hier unter TX-9800.


Besseres HiFi musste her oder der Einstieg in Richtung HighEnd...

Hier geht es mit den besseren Gerätschaften und Boxen weiter. Die Komponenten wurden schon viel sorgfältiger ausgewählt. Die Ansprüche stiegen schon ordentlich.

Irgendwann hat mir mal einer was von Bose verklickert und mich sehr neugierig gemacht. Ich habe sie dann mal in einem Laden, weiß der Teufel wo, probe gehört und war sofort begeistert. Ein späterer Kauf war die Folge. Es waren die Bose 901/4. Es hat mir gefallen, wie aus so kleinen Böxchen ein so gewaltiger Bums in jeder Lage heraus kam. Der Druck war überwältigend. 

Im Verlauf der Zeit hat es sich ergeben, das auch noch ein zweites Paar 901/4 dazu gekommen ist. Im Parallelbetrieb ging erst richtig die Post ab! Das war schon ein Vorgeschmack auf die heutigen Open Air Konzerte, was den Druck angeht. Das hat dann schon richtig Spaß gemacht. Die Boxen wurden einfach parallel geschaltet und somit eine 4 Ohm Box erzeugt. Das war schon eine heiße Zeit damals.

hist3-k.jpg (4528 Byte)Auf diesem Bild kann man schon einen Vollverstärker mit zwei getrennten Netzteilen für die Endstufen sehen. Das war übrigens der Nachfolger des Grundig SV 140. Die etwas seltsamen Boxen mit den kleinen blauen Chassis waren das Ergebnis eines Vesuch's. Die kleine weiße 2-Wege-Box unter der "Direkt-Bose" war auch nur ein Zwischentest, der aber schnell wieder verworfen wurde. Auf dem Amp sieht man meine erste CD, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch nicht mal einen CD-Player hatte. Aber der sollte bald folgen!

Der bisherige Plattenspieler DUAL 1219 wurde von einem DUAL CS741 ersetzt und bei der Gelegenheit wurde der auch gleich auf einer massiven Marmorplatte von 30mm Stärke positioniert.

Dem CS741 wurde kurze Zeit später ein Ortofon MC10 Pickup spendiert. Dieser Moving-Coil Tonabnehmer forderte jetzt aber auch einen entsprechenden Eingang am Vorverstärker, den ich leider nicht zur Verfügung hatte, aber dank des zum MC 10 zugehörigen Übertragers konnte ich so trotzdem etwas hören. 


Der nächste Schritt meines highendigen Lebens

Jetzt kommen wir der highendigen Sache schon näher. Das war ja schon lange mein Ziel. Das Beste, aber für möglichst wenig finanziellen Einsatz. Sind wir nicht alle so oder ähnlich? Nix geben aber alles wollen...! Das es so nicht geht, ist wohl inzwischen jedem klar. Aber man kann ja versuchen, soviel wie möglich für's Geld zu bekommen.

Kommen wir wieder zum Thema Hifi/High-End zurück. 

Mein erster High-End CD-Player

MARANTZ CD-73

Dieser CD-Player der ersten Generation war von Anfang gleich mein Favorit. Er wurde schon damals in meiner Lieblingsfarbe angeboten - Champagner. Ich finde, er war ein echtes Schmuckstück und passte vom Stil so richtig in meine Anlage herein. 


hist4-k.jpg (3069 Byte)Auf diesem Bild kann man den für mich ersten reinen Vorverstärker von Marantz 3250B, den ersten Marantz CD-Player, und den in Deutschland wohl letzten verkauften PCM-Prozessor von Technics  (weiter unten beschrieben) erkennen. Leider konnte ich davon kein besseres Bild auftreiben.

Nun wird jeder aufmerksame Leser sicher fragen, welche Endstufen denn nun mit dem 3250B verbunden wurden. Da hatte ich inzwischen auch schon vorgesorgt, angefeuert durch den Bedarf nach mehr und besserem, als dem bisherigen Vollverstärker.


Die erste große, selbstgebaute Leistungs- Endstufe

Wenn wir schon dabei sind, High-End zu betreiben, kommt man an guten reinen Monoblöcken nicht mehr vorbei. Also mussten passend zum Preamp adäquate Endstufen her. Das aber war leichter gesagt als getan. Was Gutes kostet richtig und wenn's nichts kostet, ist es auch (meistens) nichts. Was also machen?

Erster Gedanke. Nachbauen der großen, guten Teile. Aber wie haben die das denn überhaupt gemacht? Also nachdenken war angesagt. Das heißt zuerst recherchieren und Massen von Schaltungen aus Fachzeitschriften und Büchern sammeln und dann auswerten. Ich will's mal kurz machen. Die großen Firmen kochen doch auch nur mit Wasser, also kann ich das doch wohl auch (war bisher zumindest meine Meinung). 

Wenigstens kann ich das ja mal versuchen. Das Ergebnis meines ersten "großen" Endstufen-Versuchs mit satt Leistung und dabei recht gutem Klang ist im Bild links zu sehen. Für den ersten Ansatz sieht das doch schon nicht schlecht aus, oder? Immerhin hat das Teil schon aus klanglicher Sicht die vorteilhafte voll-symmetrische Schaltungstechnik.

Jetzt fehlten zu meinem Glück eigentlich nur noch die adäquaten Boxen.


Hier geht's mit den ersten "guten" Boxen los

Die bisherigen Bose 901/4 waren bald nicht das Maß aller Dinge, da deren überwiegende Betriebsart indirekt war. Das kam mir aber bei den highendigen Zielen nicht mehr entgegen, insbesondere mit dem eingeschleiften Equalizer, der werksseitig mit geliefert wurde. So mussten also die Bose Boxen anderen, oder sagen wir besser, guten Boxen weichen.

Also wenn wir schon von "guten" Boxen reden, dann aber auch (für die damalige Zeit) konsequent. Welches Konzept sollte eigentlich zum Einsatz kommen? Klar, eine 3-Wege mit guten Chassis in klanglich gutem Gehäuse. Da Boxen bauen eine besondere handwerkliche Disziplin ist, habe ich mich erst mal an eine geschlossene Box ran gemacht. War auch einfacher zu bauen, keine BR-, TL- oder Horn-Berechnungen waren hier mit viel Aufwand erforderlich. Das war mir damals alles zu kompliziert. Aber als dann die erste "gute Box" (daher kommt auch der Name >Goodbox<) endlich fertig gestellt war und die ersten Töne von sich gab, war ich unerwarteter Weise sehr angenehm überrascht. Die klang ja richtig gut. Und gut aussehen tat sie auch noch. Herz, was willst du mehr?

Kurz und knapp. Die gute Box hatte nach einigen Tuningmaßnahmen nun ihren Namen "Goodbox" absolut verdient. Das aber war dann auch schon mein Verhängnis. Ein Freund kam, sah, hörte und nahm! Die Boxen! Da hatte ich sie gerade fertig und eine nur Kurze Zeit genießen können und nun sollte ich schon wieder ohne da stehen? Dieser Freund hatte aber auch ein überzeugendes Argument, damit ich mich von den Boxen trennen konnte.

Er wollte nicht nur die Boxen, sondern auch gleich noch die selbstgebauten fetten Endstufen passend dazu! Es kam zu einer für beide Seiten vernünftigen Einigung und damit war ich auf einen Schlag die wichtigsten Elemente meiner Anlage losgeworden. Das Leben kann schon manchmal hart sein. Schlimm war die Zeit danach mit diesen verdammten Entzugserscheinungen! Aber ich hatte ja jetzt auch die Gelegenheit noch mal alles in Ruhe zu überdenken. Das habe ich dann auch gemacht. Das Ergebnis daraus wird jetzt unten beschrieben.


Ein Tunerwechsel war fällig

Sansui TU-S55X

Es sollte ein Syntesizertuner mit digitalem Tuner und Speichermöglichkeiten her. Wenn's irgendwie ging, auch wieder mit hoher Empfindlichkeit. Das ich auch wieder klangliche Ansprüche stellte, war doch klar. Die Wahl fiel auf den Sansui TU-S55X. Der Tuner hat noch einige Zeit bei mir verbracht, aber er wurde immer weniger benutzt. Er wurde später wiederum von einem Nachfolger ersetzt.


PCM-Prozessor (leider ohne richtiges Bild, aber etwas weiter oben ist er im Hifiturm zu sehen, der einzige dunkle unter all den hellen!)

Der Technics SV110 PCM-Prozessor hatte es aber in sich. Damit konnte man via billigem Mono-Videorecorder ausgezeichnete echte digitale Aufnahmen machen, die der Studioqualität in nichts mehr nachstanden. Schließlich hatten die Studios damals selbst noch mit solchen Prozzis gearbeitet. 90 dB Dynamik war damit schon locker möglich. Verzerrungen waren da schon fast ein Fremdwort. Es gab sogar eine sehr präzise Aussteuerungsanzeige mit genauer 0-dB Markierung. Das war schon ein tolles Ding. Irgendwann habe ich das Teil aber wieder abgegeben, da ich nicht so recht Zeit für eigene Aufnahmen hatte. Dieser PCM-Prozessor war übrigens der letzte in Deutschland verkaufte. Ich hatte das Glück.

Und nun, nach vielen Jahren der Geduld habe ich es tatsächlich geschafft, mir wieder genau dieses edle Teil an Land zu ziehen.


Tangential und Referenz Plattenspieler

SONY PSX-800

Der inzwischen gute alte Plattenspieler DUAL 741 wurde von einem SONY PSX-800 abgelöst. Das war mal der Referenzspieler bei der Hifi-Zeitschrift Audio! Ich bin auch heute noch stolzer Besitzer dieses wirklichen absoluten Spitzenklassegerätes.

Dieser Plattenspieler hat für mich alles das, was ich von einem Plattenspieler der absoluten Referenzklasse erwarte.

Auch bei diesem Stück hatte ich das große Glück, den letzten in Deutschland erhältlichen PSX-800 zu ergattern. Irgendwie habe ich wohl ein Händchen dafür, immer die letzten Stücke einer Serie in Deutschland zu bekommen.


High-Ender Pickup

Natürlich war es jetzt schon sowas, wie ein Pflichtprogramm, einen adäquaten MC-Pickup zu beschaffen. Die Wahl fiel auf den AC-3 von Accuphase. Der AC-3 hat bei mir dafür gesorgt, das die gute alte LP absolut ihre Daseinsberechtigung hat und behält! Auch heute noch.


Tonarmwaage

Da ich nun einen der besten Tonabnehmer mein Eigen nennen darf, liegt es nahe diesen auch in totaler Perfektion einzujustieren. Dazu habe ich mir eine äußerst präzise Tonarmwaage von Technics gekauft. Den AC-3 habe ich sehr pingelig mit der sehr genauen  Tonarmwaage Technics SH-50P1 auf exakt 1,85 Gramm einjustiert. 


Ein richtiger Besen kehrt gut

Damit die LP während des Abspielens nicht den immer wieder anfallenden Staub aufnimmt und bei der nächsten Umdrehung des Tellers an die Nadel abgibt, habe ich einen antistatischen Besen, vergleichbar mit einem Tonarm, nur ohne Nadel, angeschafft.


Niederhalter

Klar, das ich jetzt alles getan habe, was einem ungetrübten Musikgenuss zugute kommt. So wurde auch noch ein so genannter Niederhalter gekauft. Damit wird die Platte fest und vollflächig auf dem Teller gehalten. Das ist eine preiswerte und doch sinnvolle Sache. Näheres siehe hier.


Eine Episode aus dem highendigen Leben mit fertigen Geräten

Da ich ja, wie oben schon gesagt, nun ohne Boxen und Endstufen da stand, habe ich mich irgendwie "unvollständig" gefühlt.

Zuerst musste ich aber mal eben schnell ein Paar Ersatzboxen oder sollte ich sagen Notboxen her bekommen. Das war auch recht schnell erledigt. Zugegeben, nicht gerade die High-Ender. Diese "Übergangsboxen" sollten nicht für lange bleiben! Deshalb durften die auch nicht viel kosten und mussten schnell zusammen gezimmert werden. Das war dann auch schnell mit einem einfachen Chassis Satz getan. Die Leistungen konnten auch nicht gerade überzeugen: 20/40W. Für die Übergangszeit sollte das reichen. Aber ein Bändchen war trotzdem dabei, nur eben ein "billigeres". Rechts im Bild sieht man das Ergebnis. Die Endstufe (dazu weiter unten mehr) daneben kann kaum noch einen größeren Kontrast zwischen gut und schlecht, teuer und billig bieten. Aber es sollte ja auch nur für den Übergang dienen.

Richtig gute Boxen bedürfen einer sehr gründlichen Planung. Und so was braucht eben auch viel Zeit. Zeit aber hatte ich keine! Nicht vergessen, ich habe zu der Zeit unter starken Entzugserscheinungen gelitten!

Es gab bei den Überlegungen zur neuen Anlage auch einige Prioritäten und Faktoren zu setzen. Dazu gehörte ein sehr langfristiger und ein noch reiflich zu durchdenkender Plan für ein Konzept. Es sollte für mich eine alles überragende gewaltige Boxen(anlage) her. Das aber braucht dann doch noch viel Zeit, weil "gut Ding halt Weile braucht". Deshalb habe ich das zeitintensive Problem bis heute vor mir her geschoben.

Bei der Endstufenelektronik musste ich nun auch überlegen, wie es denn jetzt weitergehen sollte. Es gab eine kurze, wenn auch heftige Episode, in meinem highendigen Leben, wo ich zwischen Fertiggeräten und Eigenbauten derart hin und her gerissen war, dass ich nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand!

So kam ich irgendwann mal zu dem Schluss, das fertig gekaufte Endstufen eigentlich die besseren sein müssten. Also hab ich mich mal etwas nach dem richtigen Equipment umgesehen. Da hat sich auch ein passendes Angebot zur rechten Zeit ergeben. Ein Freund wollte sich von seinen Accuphase-"Goldstücken" trennen, obwohl er sie kurz zuvor noch für viel Geld in einer Edelschmiede selektieren (aufeinander gleichstellen) lassen hat. So kamen die ersten gewaltigen Monos von Accuphase ins Haus.

Hier sieht man die Monoendstufe eines Kanals. Eine M60. Das war schon ein geiles Teil. Mächtige angebliche 300/450Watt an 8/4 Ohm sollte sie abgeben. Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich schon damals mit dem bereits vorhandenen Messequipment die tatsächlichen Leistungen gemessen und dabei nicht schlecht gestaunt. Da gab's nicht die angekündigten 300/450W, sondern ein "wenig" mehr: satte 450/540Watt, nicht Musik oder PMPO, NEIN! ehrliche Watt Sinus! Da habe ich auch erst mal geschluckt. Accuphase hatte ja schon immer einen Drang zu untertreiben. Aber soviel? Hut ab!

Nun wurden also die M60 Boliden von Accuphase mit ihren reichlichen 450/540Watt an Boxen mit schlaffen 20/40W Leistungsfähigkeit betrieben!

Die meisten von Euch werden sich nun fragen, wie lange das denn wohl gut gegangen ist. 5 oder 10 Minuten? Oder doch etwas länger? Vielleicht 1 Stunde? Alles falsch! Die Antwort ist erschlagend: Monate! Danach ist aber nichts in Rauch aufgegangen, sondern die Boxen wurden einfach wieder abgegeben und doch wieder gegen bessere Boxen getauscht. Und das kam wie folgt zustande.

Nachdem ich mich an der "Übergangsbox" satt gehört hatte und ein Freund Interesse an eben diesen angemeldet hatte, sah ich mich gezwungen, mich mal wieder nach einem neuen Paar umzusehen. Dabei hatte ich dann aber wieder an etwas besseres gedacht. Aber dazu später mehr.

Bis dahin hatten die "Schlaffiboxen" wacker alles mit gemacht was ihnen so "reingedrückt" wurde! Und das war wahrhaft nicht wenig! Da wurden des öfteren mal eben so 300 - 400 Watt reingepumpt. Man sollte dazu wissen, das diese Leistungen immer nur kurzzeitig präsent waren. Das macht auch den Schlaffis nichts aus. Warum das so ist, kann unter Endverstärker im Thema Clipping nachgelesen werden.


Die zweite selbstgebaute Leistungs-Endstufe

Eine Sache hatte mich bis dahin aber einfach nicht mehr losgelassen. Der Selbstbau von End- und inzwischen auch Vorstufen. Ich wollte es doch noch mal wissen. So habe ich mich dann auch nach längerer Ruhepause für meinen Lötkolben dazu entschieden, ihn wieder in Betrieb zu nehmen.

Also was sollte denn mal in Angriff genommen werden? Vor- oder Endstufe? Die Entscheidung fiel zuerst auf die Endstufen. Da ich vorher schon mal gute Erfahrungen mit den Crescendos gemacht hatte, habe ich mir diese noch mal etwas genauer in der Beschreibung angesehen. Mit einigen inzwischen gesammelten neuen und zusätzlichen Erfahrungen konnte ich mich noch einmal an diese Wuchtkisten heran machen.

Das Netzteil und die Peripherie, sowie die Verkabelung wurden noch einmal intensiv verbessert. Das Ergebnis nach längerer Bauzeit konnte sich auch wieder gut hören lassen. Nur war dieses mal alles etwas anders. Die Leistung hatte sich erhöht, aber auch die Klangeigenschaften waren nun um einiges verbessert worden. Das Bassfundament kam noch voluminöser. In den Mittellagen und den Höhen hat sich auch noch mal einiges getan. Die Mitten kamen jetzt noch stimmiger, während die Höhen noch um einiges klarer und präziser heraus kamen, als beim Vorgänger. Und das, obwohl sich die Grundschaltung nicht verändert hat.

Kurz, als die neuen selbstgebauten Endstufen fertig waren, mussten sie gegen die noch vorhandenen Accuphase M-60 antreten. In Punkto Leistung waren sie natürlich deutlich unterlegen. Aber in klanglicher Hinsicht hat sich etwas eher unerwartetes eingestellt.

Die Neuen hatten eine etwas feinere Auflösung in den Höhen. Sie zeichneten das Musikalische Abbild einen Deut klarer als die Käuflichen. Auch in der Stimmlage hatten sie eindeutig die Nase vorn. Die Stimmen kamen tatsächlich natürlicher aus den Lautsprechern. Es waren keine Welten, aber eben doch wahrnehmbare Unterschiede zu Gunsten der Neuen.

Diese Tatsache hat mir den Kick gegeben, genau an dieser Stelle und in der Form weiter zu machen. Offenbar kann ich jetzt auch schon das Wasser kochen, was die Industrie für viel Geld ebenfalls tut. Damit war auch schon der Abschied von den M60 klargestellt. Ich habe sie dann im Jahre 1992 noch gut verkauft bekommen und lebe seit dem mit den neuen Crescendos. Der Verkauf der M-60 hatte, wie sich später noch herausstellen sollte, eine unerwartete Folgegeschichte.

Aber, wie sagt man so schön? Das Bessere ist des Guten Feind. So soll es denn auch bei mir nicht anders sein.

Was die neuen Lautsprecher angeht, waren die Überlegungen aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz ausgereift. Soviel war aber schon klar. Sie sollten, wie oben schon angedeutet, groß und mächtig sein. Es sollten aktive 3 oder 4 Wege werden. Die geplanten Leistungen sollten im Bass ca. 500W, im Mittelton ca. 250W und im Hochton immer noch ca. 140W werden. Es sollte eine Basssäule mit 4 wuchtigen 30 cm Bässen sein. Im Mittelton sollten ebenfalls 4 Chassis arbeiten, diese allerdings als bipolare quasi Magnetostaten. Im Hochtonbereich sollten insgesamt 8 runde Bändchen, davon 6 vorne und 2 hinten eingesetzt werden.

Das alles war wie gesagt in der Planung. Allerdings ist es noch nicht so weit. Die Planungsarbeiten sind demnach aber schon abgeschlossen. Jetzt fehlt nur noch die Zeit um die Arbeiten zu starten bzw. auszuführen. Hiermit verspreche ich hoch und heilig, das ich Euch die Neuen nicht vorenthalte. Sie werden zu gegebener Zeit hier vorgestellt.


Der erste selbstgebaute  Vorverstärker

Was sind Endstufen ohne den richtigen Vorverstärker? Zwar hatte ich schon den Marantz 3250, aber jetzt, wo ich schon mit dem Eigenbau von guten Endstufen Erfahrungen gesammelt habe, konnte mich auch nichts mehr davon abhalten, einen passenden Vorverstärker zu bauen. Natürlich musste der von edelster Elektronik sein. Nicht nur in messtechnischer Hinsicht, sondern ganz besonders auch in klanglicher. Dabei durfte ein MC-Eingang nicht fehlen. Schließlich ist da schon der AC-3, der diesen Eingang fordert.

Tja. Und hier ist er auch schon, der erste selbstgebaute Vorverstärker. 6 Eingänge, 2 Ausgänge, IR-Fernbedienung, Technics Leitplastikpoti für die Lautstärkeregelung, Remote Schaltrelais für alle Ein- und Ausgänge. Total getrennte Netzteile pro Kanal mit aktiver Kontrollanzeige, innen liegendes Sub-Chassis, Vorbereitung für XLR-Ausgänge und Steuerausgang für Endstufen mit entsprechenden Eingängen.

Der Aufbau hat sehr viel Zeit und Arbeit gekostet, da hier viele verschiedene Faktoren zu berücksichtigen waren.

Das Gehäuse hat eine gebürstete 4mm Aluminium Frontplatte und das Außengehäuse besteht aus 1mm starkem Stahlblech mit Einbrennlackierung. Der MC-Verstärker verfügt über symmetrische Eingänge und hat technische Messwerte, die schon nahe an die CD kommen.


Es gab zwischenzeitlich eine Episode mit etwas besonderem...

Die Sancta Fee

Eine für mich heute nicht mehr genau nach zu vollziehende Situation hat mich zu einer sehr ungewöhnlichen aktiven Box geführt. Besonders deshalb, weil sie aus 3 Wegen bestand, die jeweils mit dem zu der Zeit edelsten an Chassis bestückt war, was es auf dem Markt gab. Im Bass befanden sich je Kanal 2 Podzsus-Görlich 202/37A die als Subwoofer fungierten. In der Mitte stand ein Quad ESL-63 Elektrostat, der hier aber nur als "Mitteltöner" sein Job verrichtete, obwohl er ursprünglich als Breitband gebaut war. Allerdings konnte er im Mittelsektor seine Fähigkeiten besonders gut herausstellen. Der Hochton kam von Technics und nannte sich TH-800. Dieses Hochtonbändchen hat den ESL-63 nach oben unterstützt. Leider habe ich von dieser wirklich ungewöhnlichen Box keine Bilder. Schade. Diese Boxen hatten bei mir allerdings keinen langen Bestand. Sie wurden eigentlich nur gekauft wegen der ESL-63, die ich in einem damals noch geplanten aber nie verwirklichten Projekt vorgesehen hatte.

Sie wurde daher auch inzwischen in ihre Einzelteile zerlegt. Besonderes Interesse hatte ich ja ursprünglich nur an den ESL-63. Diese habe ich dann auch eine Weile für mich als Breitbänder betrieben, bis ich durch das Angebot eines zum Verkauf annoncierten Bass-Chassis Besuch von einem Interessenten bekam. Dieser hörte dann aber auch die ESL-63 und zeigte daran fast mehr Interesse als an dem Bass. Das Ergebnis dieses Besuchs war, das ich auch noch die ESL-63 mitverkauft habe, was eigentlich nicht vorgesehen war. Im Rahmen dieses Verkaufs hat sich aber auch ein teilweise Tauschgeschäft ergeben, bei dem ich zu einem Paar Infinity Kappa 9A gekommen bin. Diese habe ich dann als meine zukünftigen Boxen gesehen und gehört. Bis etwas geschah, was ich nicht erahnt hätte... doch dazu später und unten....


Die besten Fertig-Boxen die ich bis hier je hatte

INFINITY Kappa 9A
Aber wie oben unter "Sancta Fee" schon erwähnt, sollte sich das Problem schnell aufgelöst haben. Die Kappa 9A von INFINITY haben mir derart gut gefallen, das ich mir eigentlich keinen Kopf mehr um irgendwelche Neubauten machen musste. Vor dem Hörvergnügen haben die Götter aber bekanntlich den "Arbeits-Schweiß" gesetzt. Auch bei mir führte da kein Weg vorbei. Ich habe zwar versucht, das zu umgehen, war aber leider erfolglos .

Der Transport war damals für mich schon ein Abenteuer, da ich nur eine "normale" Limousine und keinen Kombi oder gar einen Transporter zur Verfügung hatte. Es war eine erbärmliche Schlepperei und Wuchterei, bis ich die Kappa's nach dem zweitourigen Transport an ihrem Standort platziert hatte. Jedoch hat der majestätische Anblick der Kappa 9A für die Schinderei vollends entschädigt.

Nachdem ich mir das Anschlusspanel schon mal verinnerlicht und auch die Kabel von der Endstufe angeschlossen hatte, stand einem ersten Hörgenuss nichts mehr im Wege. Einzig und alleine hatte ich noch Bedenken wegen der berüchtigten Niederohm-Tiefschläge der Kappa an meinen eigentlich nicht dafür vorgesehenen Endstufen.

Als ich mir jedoch die ersten Hörversuche mit dem selbstgebauten Vorverstärker und den Endstufen an diesen Boxen genehmigte, überkam mich ein wohliges Gefühl. Etwas derartiges hatte ich bis dahin noch nicht gehört. Der Bass war ungeheuer wuchtig, ohne aber zu dröhnen oder gar aufdringlich zu werden. Er konnte das Fundament der Crescendos auf glänzende Weise darstellen, was mir natürlich wiederum bestätigte, das sich der Selbstbau von Verstärkern absolut  lohnt, wenn man's nur richtig macht. Entgegen meinen Erwartungen gab es überhaupt keine Probleme mit den Niederohm-Tiefschlägen der Kappa. Das aber spricht für die Stabilität der Endstufe und deren Konzeption.

Die etwas ungewöhnlichen Kalotten im Tief-Mittel-Bereich hatten ein sehr harmonisches Klangbild. Verglichen mit der bisher bekannten ESL-63 kamen sie allerdings nicht ganz so gut davon. Das schmälert jedoch in keinster Weise die Natürlichkeit der Kappa. Das etwas schlechtere Abschneiden lag wohl eher in der verwendeten Technik gegenüber dem Elektrostaten.

Dafür konnte mich aber der Hochtonbereich der Kappa 9A absolut überzeugen. Hier wurden die von mir schon immer favorisierten Bändchen eingesetzt, was mir wiederum die Bestätigung meiner Meinung gab. Um die Räumlichkeit der Kappas noch zu unterstreichen, hat man bei Infinity ein zusätzliches Bändchen auf die Rückseite gesetzt. Dabei sollte man aber einen gewissen Mindestabstand zur Wand einhalten (ca. 50-80 cm) sonst ist der räumliche Effekt wirkungslos.

Endlich hatte ich Boxen, mit denen ich so richtig glücklich sein konnte. Es war einfach ein Hochgenuss! War? Ja!

Es scheint bei mir so was wie ein Gesetz der Serie zu geben. Wenn ich einmal etwas Gutes angeschafft habe, kommt irgend ein Freund oder Interessent daher, sieht das oder die begehrten Stücke und schwatzt sie mir unter einer derartigen Überzeugungskraft wieder ab, das ich mich kaum oder auch gar nicht dagegen wehren kann.

So ist es auch mit den Kappas geschehen und ich war sie wieder los . Aber immerhin hatte ich sie eine Weile genießen können . Wenn ich aber mal Sehnsucht danach habe, kann ich sie jederzeit wieder hören. Man könnte sagen, ich habe bei den Kappas so was wie ein unbegrenztes Besuchsrecht .


Zeit für einen Boxenneuanfang

Nachdem ich mich von dem "Überredungsverkauf" erholt hatte, sah ich mich gezwungen, mal wieder ein neues Paar aufzubauen da ein zweites Tauschangebot nicht mehr zur Verfügung stand. Dieses mal sollte aber wieder was besseres als beim letzten Selbstbau her. Schließlich wollte ich nicht schon wieder Entzugserscheinungen erleiden.

Es sollte schon eine größere Box sein, die auch noch reichlich Tiefbass und, wenn's geht, auch etwas besser im mittleren und oberen Bereich daher kommt. Zu dem Zweck habe ich dann auch einige mehr oder weniger gute Chassis "durchprobiert". Das war besonders im mittleren Frequenzband eine schwierige Angelegenheit.

Entweder waren die auserwählten Chassis ganz einfach zu teuer, oder sie klangen nicht zufriedenstellend. Zu teuer deshalb, weil ich ja immer noch an der Supergroßen (aktiv)Box festhalte, die auf jeden Fall noch aussteht. Deshalb bin ich auch nicht bereit, allzu viel in die hier anstehenden besseren "Zwischen"-Boxen zu investieren. Das Ergebnis ist am Ende aber dennoch schon recht überzeugend, wie folgt beschrieben.

Die Form der neuen Box hat ein etwas ungewöhnliches Design erhalten. Ich wollte einfach mal was neues ausprobieren. Als das Gehäuse fertig gestellt war, kam kurze Zeit später mal Besuch zu mir. Der sah die neuen Boxen und kommentierte diese dann mit den Worten: "Die sehen aus, wie ein Altstadthäuschen". Das hat dann ab sofort den Namen "Altstadt" geprägt.

Diese 4 Wege-Lautsprecherbox verfügt über einen sehr großen Übertragungsbereich. Sie arbeitet im Bass schon ab ca. 16 Hz mit recht hohem Schalldruck und erreicht im oberen Bereich eine Frequenz von ca. 30 kHz.

Den extremen Tiefbass erreicht sie durch ein wohl dimensioniertes geschlossenes Gehäuse mit ca. 136 Litern Volumen. Allerdings ist das verwendete Bass-Chassis auch maßgeblich am Tiefbass beteiligt. Der 330 mm Bass mit einer sehr leichten Kunststoffmembrane arbeitet bis 80 Hz. Ab hier schlägt sich ein 170 mm Konus-Tiefmitteltöner mit beschichteter und geprägter Papiermembrane von 80 Hz bis 1700 Hz durch. Er hat auch den für das Gehör wichtigsten Bereich darzustellen. 

Von 1700 Hz bis 6500 Hz übernimmt ein Kalotten- Mittelhochtöner mit einer steifen Metallkalotte den Job. Ab 6500 Hz setzt ein ungewöhnlicher Bändchenhochtöner, siehe auch Rundbändchen, mit verblüffend hohem Wirkungsgrad bei dennoch äußerst sauberem Klang den Job fort. Der gesamte Audiofrequenzbereich wird mit einem recht hohen Schalldruck überstrichen, woraus sich eigentlich ein geringer Leistungshunger ableiten lässt. Das die Box trotzdem einiges an Leistung einstecken kann, hat sie bei mir mit meinen satten Endstufen mehr als genug bewiesen. Alle Übergänge in den Frequenzbereichen sind in 12dB / Oktave ausgelegt.

Für den Anschluss am Endverstärker habe ich vorsorglich ein 4-pol Terminal eingesetzt. Das Anschlussterminal dieser Boxen ist schon für Bi-Wiring oder Bi-Amping vorgesehen. Bei Normalbetrieb werden die beiden internen Passivwege über eine vergoldete Brücke verbunden. Kabelquerschnitte bis zu 10mm² sind möglich. Die beiden passiven Weichenteile sind im separaten, oberen Gehäuse des Tiefmitteltons untergebracht. Von dort aus geht's direkt an die jeweiligen Chassis.

Damit spätere Modifikationen oder Trimmingmaßnahmen bequem durchgeführt werden können, habe ich auf der Rückseite des Oberteils die Rückwand selbst über Dichtungsflächen abschraubbar montiert. So kommt man prima an die zweiteilige Weiche und deren Anschlüsse heran.

Diese 4-Wege Passiv-Boxen verrichten auch heute noch bei mir ihren Dienst und ich bin zufrieden damit.


Der zweite CD-Spieler

SONY CDP-991
Zwischenzeitlich wurde es auch mal wieder Zeit, einen den wachsenden Ansprüchen gerechten neuen CD-Player anzuschaffen. Da kam dann ein gebrauchter SONY CDP-991 in mein Heim. Der brachte dann schon eine gehörige Steigerung der Klangerlebnisse in den Hörraum. Seine Bitstreamtechnik hat für mich damals einen deutlichen Schritt in Richtung Klangverbesserung gebracht. Er hatte auch schon einen Digitalausgang für fremde D/A Wandler. Allerdings war der integrierte Wandler durchaus auch schon sehr gut. Sein Klang konnte mich schon überzeugen. Der hat mich auch eine geraume Zeit durch mein Hifileben begleitet.


Kleinere Boxen für zwischendurch

TA2W1
Es gab zwischenzeitlich einmal das Bedürfnis, ein paar kleinere, aber dennoch relativ gute Boxen herzustellen. Sie sollten nicht viel kosten, einfach zu bauen sein, aber trotzdem noch gut klingen. Also wurden einmal die Chassis Bestände geprüft und da war doch tatsächlich noch was passendes dabei, das sich prima in das kleine Konzept einpassen ließ.

Also fehlten jetzt noch die Bretter, die den Klang erzeugen, eine geeignete, dazu passende Weiche, das Anschlussterminal und die Frage nach der Oberfläche. Bis auf die Oberfläche war alles recht einfach. Ich wollte hier einmal etwas anders probieren. Es sollte kein Furnier und auch kein Lack her, sondern etwas massives. So kam ich zu dem Entschluss, das Gehäuse einmal mit simplen Fichtenbrettern zu bauen.

Ein eingefleischter Boxenbauer wird nun vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: Fichte ist doch ein viel zu weiches Holz, als das man es zum Boxenbau einsetzen könnte. Nun, das stimmt im Grunde auch, aber man sollte dabei die gesamten Abmessungen nicht außer Acht lassen!

Selbstverständlich habe auch diese Gedanken gehegt, aber durch konstruktive Maßnahmen habe ich dieses kleine Problem in den Griff bekommen. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle sehen und hören lassen.

Die Chassis, übrigens nur 2 Stück, konnten aufgrund ihrer Daten prima mit 6dB in der Weiche getrennt werden, was zum einen die Weiche vereinfacht hat, zum anderen auch noch den Phasendrehungsproblemen durch die sonst üblichen 12dB Weichen aus dem Weg ging.

Bei der Form habe ich mich etwas an die Altstadt angelehnt, da mir dieses Design immer mehr gefällt, obwohl der Bau solcher "Schrägen" eher kompliziert ist.


Neue, goldene Zeiten brechen an

Nach dem Bau der oben beschriebenen Altstadtboxen habe ich lange Zeit nichts mehr in Sachen Hifi/ unternommen. Aber irgendwann wurde es mal wieder Zeit für Veränderungen. So kam bei mir auch der Wunsch nach noch besseren Fertiggeräten auf. In Punkto Vor- und Endstufenkombi ist die Sache schon erledigt. Da inzwischen auch schon einige sehr gute, bis dahin aber verschriene, MiniDisc oder MD-Player/Recorder den Einzug in die Hifiwelt geschafft hatten, entwickelte sich auch bei mir ein Interesse daran. Zunächst war auch ich noch sehr skeptisch. Aber nachdem ich einmal die Gelegenheit hatte, mir diese Geräte näher anzusehen und auch zu hören, war für mich klar geworden, so was hat bei mir eine "Einzugsberechtigung".

Da war nur noch die Frage nach der Marke und den diversen Features. Die klangliche Qualität insgesamt hatte mich schon überzeugt. Nach einigen Vergleichen habe ich mich dann für die 3000 ES Line von SONY entschieden. So wurde also das erste Gerät von Sony angeschafft. Der Sony MDS-J 3000 ES.

SONY MDS-J3000 ES

Dieser MD-Recorder hat gleich zwei optische digitale Eingänge. Daneben gibt's aber auch einen koaxialen Digitaleingang und einen optischen Digitalausgang. Die Analogen Ausgänge sind selbstverständlich auch vorhanden.

Die Funktionen dieses MD-Recorders sind schon beeindruckend. Aber auch die innere Technik mit dem ausgezeichneten AD/DA-Wandler hat mir sehr zugesagt. Was mir übrigens sehr am Herzen lag, war die Gehäusefarbe. Ich mag kein Schwarz, dafür um so mehr Gold bzw. Champagner und genau diese Farbe gabs hier mit dem Modell.

Übrigens habe ich wohl schon wieder das Glück des letzten Gerätes in Deutschland gehabt. Danach habe ich keine weiteren Angebote diesbezüglich mehr gesehen.


Natürlich musste jetzt auch ein passender Tuner her und das, obwohl ja noch von früher ein alter Sansui da war. Der SONY ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

SONY ST-S3000 ES

Der Tuner verfügt über zwei Antenneneingänge, die wahlweise geschaltet werden können. RDS ist ja schon so was, wie Standard. Diverse Programmiermöglichkeiten sind neben einigen anderen Features vorhanden. Die Anzeige erlaubt viele verschiedene Möglichkeiten. So ist eine der Möglichkeiten die Anzeige des Sendernamens (RDS Funktion). Aber auch der momentan laufende Titel und der Interpret können auf Wunsch angezeigt werden. Aber ebenso interessant ist bei einem Antennenanschluss die Feldstärke. Es gibt noch einige Anzeigen mehr, aber alle hier aufzuführen, würde den Rahmen doch sprengen.

Auch bei dem Tuner habe ich wohl schon wieder das Glück des letzten Gerätes in Deutschland gehabt. Das scheint bei mir zur Serie auszuarten.


Jetzt wurde es aber auch Zeit, noch den Passenden CD-Player zu beschaffen. Das hat sich aber dann als sehr viel schwieriger herausgestellt. Da war auch nichts mehr zu machen mit dem "letzten in Deutschland" nach der bisherigen Serie. Also habe ich nach was Gebrauchtem gesucht und bin auch prompt fündig geworden. Der Player war in Top Zustand.

SONY CDP-X3000 ES

Wie schon an den Bildern zu sehen ist, handelt es sich hier um ein besonderes Gerät. Es ist ein Toplader. Das hat aber nichts mit den Geräten der ersten CD-Generation zu tun. Hier steckt viel mehr ein raffinierter technischer Trick dahinter. Im Gegensatz zu den meisten auf dem Markt befindlichen CD-Playern wird hier nicht der Laser über eine Schiene unter der CD vor und zurück bewegt, sondern die CD auf Ihrem Antriebsmotor mit dem selben auf einer Schiene über den "Feststehenden" Laser. Der Vorteil dieser Methode ist auch einleuchtend.

Weil der Laser das "Abtastende" Element ist, sollte dieses auch möglichst keiner Erschütterung oder Bewegung ausgesetzt sein um die damit verbundenen Klangbeeinflussungen zu vermeiden. Da der Antriebsmotor für den CD-Teller zusammen mit der CD eine größere Masse mit sich bringt, liegt es nahe, diese größere und damit auch trägere Masse über Führungsschienen zu bewegen. Größere Massen sind schwerer aus der Ruhe zu bringen als kleinere Massen.

Der damit verbundene kompliziertere Aufbau ist aber allemal diesen "Klimmzug" wert. Das Ergebnis ist ein "beruhigter" Klang der abgespielten CD. Damit die CD auch einen einigermaßen "festen" Kontakt zum CD-Teller hat, liegt dem Player ein massiver Metall-Fixier-Puck bei. Die CD's werden einfach von oben auf den Teller gelegt und mit dem Puck fixiert. Das ganze Laufwerk ist unter einer verschiebbaren durchsichtigen Abdeckung angebracht. Nach dem Schließen der Abdeckung startet der Player automatisch die Wiedergabe.


Endstufen-Upgrade

Nach langer Lötkolben-Abstinenz habe ich mich mal wieder an ein kleines, aber immer noch zeitaufwendiges Projekt gemacht. Eigentlich war das nur ein Anstoß eines Freundes, der diese Endstufen von mir haben wollte (übrigens der selbe, der mir schon die Kappa's abgenommen hat). Die Boxen und diese Endstufen kannten sich ja schon von früher. Das habe ich dann noch mal zum Anlass genommen, die eigentlich schon guten Endstufen noch einmal zu verbessern. Das Konzept war ja schon klar, sodass es nur noch um kleinere aber elementare Details ging.

Das Netzteil, die Steuerelektronik und der mechanische Aufbau wurden noch einmal überarbeitet. Beim Netzteil habe ich die Elko's drastisch von 10000µF auf über 40000µF verstärkt. Das gilt wohlgemerkt pro Spannung! Die bisherige Einschaltstrombegrenzung habe ich zusammen mit der DC-Kontrolle und der neuen Clipping Anzeige auf einer gemeinsamen Platine untergebracht.

Die Anschlüsse habe ich nun gegen bessere vergoldete ausgetauscht. Auf der Endstufenplatine habe ich ebenfalls einige Bauelemente gegen bessere oder stärkere ausgetauscht.

Der Powerschalter hat jetzt zur Verstärkung zwei satte Relais bekommen, welche die eigentliche "Schaltaufgabe" übernehmen. In punkto Ausgangsleistung hat sich nicht all zuviel getan. Die Trafospannung hat sich ja auch nicht verändert. Die technischen Daten haben sich im Dämpfungsfaktor aber schon verbessert.

Eine neue Front haben die Endstufen aber auch bekommen. Es ist nur schade, das ich die guten Stücke nur für kurze Zeit genießen darf, da wie schon gesagt das Ganze für einen Freund gemacht wurde. Der will die Endstufen in Bi-Amping an den weiter oben beschriebenen Infinity Kappa9 A betreiben. Hier können sich die Amp's an den "Impedanz-Tiefschlägern" erneut beweisen, da sie nur am Bass betrieben werden.

Wer sich genau für diese Endstufen im Detail interessiert, darf hier klicken.

Ich werde mir selbst ganz neue Endstufen bauen, die in der nächsten Zeit in Angriff genommen werden sollen. So jedenfalls ist bisher der Plan. Darüber werde ich selbstverständlich hier berichten. Nach aktuellem Stand der Dinge wird das nun aber doch noch ein Weilchen dauern.


Telefunken HA 680

Zwischendurch habe ich, bedingt durch die Abgabe der Crescendo3, einen "Übergangsverstärker" von Telefunken hingestellt. Ein Surround HiFi-Verstärker mit erstaunlich guten Klangeigenschaften. Für Bassliebhaber dürfte interessant sein, das er ein sattes Bassfundament liefert - auch bei geringer Lautstärke! Und das schon OHNE aufgedrehten Bassregler!

Damit soll nicht gesagt werden, das der Regler defekt wäre oder der Verstärker zum Verzerren neigt. Es ist viel mehr ein Hinweis auf die erstaunlichen Fähigkeiten dieses "unscheinbaren" Verstärkers.

Ich habe den Verstärker selbst ein Jahr betrieben, da er von vorne herein als Überbrückung dienen sollte bis der nächste Highender ins Haus kommt. Er hat mir während der Zeit beste Dienste geleistet und wurde auch öfter mal richtig ran genommen! Er ist kein Bolide, sondern eher klein, aber doch fein.

Er wurde dann von einem doch um einiges besseren Kraftwerk ersetzt, wie unten folgt.


Technics SU-V65A

Ein Class AA HiFi Verstärkerbolide der Extraklasse. Dieser fantastische Verstärker wurde bei der Entwicklung auf möglichst geringe Verzerrungen bei bestmöglicher Klangtreue getrimmt. Dabei haut er mit der Leistung so richtig auf die Pauke!

Er ist nicht umsonst inzwischen zu einem richtigen Liebhaberstück geworden, das große Beachtung verdient hat! Von aussen stellt er sich eher schlicht dar, aber "unter der Haube" steckt geballte und sehr sehr ausgeklügelte Technik vom feinsten. Zur Entkopplung vom Untergrund ist er auf gut dämpfenden Gummifüßen gelagert. Die solide Verarbeitung des gesamten "Schätzchens" spricht schon für sich.

Das Ergebnis ist sehr deutlich hörbar. Was da an Details hörbar wird, ist schon sehr erstaunlich. Allerfeinste Höhen werden ebenso unverfälscht wiedergegeben, wie die abgrundtiefen Bässe. Dabei neigt er keineswegs zu Übertreibungen in irgendeinem Bereich des breitbandigen Frequenzspektrums. 

Auch bei größeren Lautstärken ist er kaum aus der Ruhe zu bringen und glänzt jederzeit mit gewaltigem Bums, wenn es sein muss! Brachiale Leistungsausbrüche, verursacht durch extrem dynamische Aufnahmen, macht er ebenso locker mit, wie allerfeinst ziselierte Triangeln oder zarte Streichertöne in leisen Musikpassagen.

Alle Eingänge sind mit Cinchbuchsen versehen. Beim Phonoeingang ist noch zusätzlich eine Masseklemme für den Plattenspieler vorgesehen. Die Ausgänge für die Lautsprecher sind dagegen mit robusten Drehklemmen in zwei Gruppen versehen. Das Netzteil wartet mit einem sehr soliden Trafo für satte Leistungsreserven auf. Nur die Ladeelkos haben bei mir einen etwas dürftigen Eindruck hinterlassen. Hier hätte etwas mehr ganz gut ausgesehen.

Die Leistungsreserven sind aber zu meinem Erstaunen weit größer, als in den Papieren angegeben.

Ich habe den Verstärker selbst nur relativ kurze Zeit betrieben, und habe mich bereits darin verliebt. Aber nun muss er doch einem anderen weichen. Er hat mir während der kurzen Zeit beste Dienste geleistet und wurde auch mal richtig ran genommen! Er ist schon ein kleiner Bolide, ein Wolf im Schafspelz. Ich habe das gute Stück mit sehr gutem Gewissen an einen Genießer weitergegeben und werde es wohl noch lange vermissen. Irgend wie tut es mir ja schon leid. Aber wie sagt man so schön - das Bessere ist des Guten Feind.


Erneute goldene Zeiten sind angebrochen (oder sollte ich besser sagen "Champagner-Farbene" Zeiten?) Ich würde schon sagen, das finale HighEnd Zeitalter hat hier für mich begonnen (wenn man mal von der kurzen Episode mit den Accuphase M-60 weiter oben absieht).

Und die Zeiten der Bastelei und Schrauberei haben ein Ende. Nun bin ich an einer Schwelle meines Lebens angekommen, in der ich mich lieber gemütlich zurück lehne und die Musik in all ihrer Pracht genießen werde. Das Ganze versüßt mit den edelsten Audiogeräten, die es zumindest für mich gibt. Ich habe auch keine Lust, darüber mit anders denkenden zu debattieren oder gar zu streiten ob es die besten sind oder nicht. Fachsimpeleien sind selbstverständlich immer noch sehr willkommen, jedoch habe ich nun "meine Linie" gefunden und werde mich davon nicht mehr abbringen lassen.

Also zeige ich Euch hier mal meinen Einstieg in die "finale" HighEnd- Welt. Die Reihenfolge ist nicht wild durcheinander, sondern exakt in der historischen Folge zusammengestellt.

Accuphase E 203

Der erste Vollverstärker von Accuphase, den ich mir je gekauft habe. An dieser Stelle erspare ich mir viele Worte und verweise direkt auf den Link zum E-203.


Accuphase C 222

Dieser absolute HighEnd Vorverstärker war mein erster echter HighEnder und das auch noch aus einer der besten Edelschmieden überhaupt. Durch meine komplette Anlagenumstellung hat es sich eben ergeben, das nun ein reiner Vorverstärker und total getrennte Endstufen meine musikalischen Glücksgefühle erzeugen sollte.

Die wunderschön gebürstete und champagnerfarbene Aluminiumfrontplatte und ebenso das polierte Seitenteil gibt dem C-222 eine sehr edles Aussehen, eben so, wie es sich für einen HighEnder dieser Klasse gehört. Und genau das ist es, was mich schon immer an Accuphase so faszinierte - schlichte Eleganz mit allerhöchsten HighEnd Ansprüchen.

Die Phonostufen MM + MC sind beispielhaft im Klang und der Klangtreue! Das war auch mit ein Grund, warum ich mir das gute Stück angelacht habe. Da kommt der gute PSX-800 mit seinem Accuphase AC-3 noch einmal richtig zu Ehren und es macht auch wieder richtig Spaß, die alten LP's zu hören. Da treffen sich doch zwei alte Markenbekannte und arbeiten nun unter besten Bedingungen zusammen. Das hätte ich noch vor wenigen Monaten nicht gedacht, das mir noch so ein gutes Teil unterkommt. Diese Marke ist und bleibt eben ein absoluter HighEnder, mit dem Musikhören echt Freude bereitet.


Accuphase C 202

Der für mich erste und echte fertig gekaufte HighEnd Vorverstärker der absoluten Referenzklasse, der auch noch meinen optischen Geschmack voll trifft. Damit wurde die Linie der Holzseitenteile bei mir gestartet, die mir schon immer sehr gut gefallen hat. Näheres hierzu siehe im Link oben.


Infinity RS 1B

Ein zwanzig Jahre alter Traum wurde für mich zur unfassbaren Wahrheit. Ich hätte es mir selbst in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können, diese Traumteile jemals in meinen vier Wänden stehen zu haben. Nur durch den richtigen Blick zur richtigen Zeit am richtigen Ort konnte ich die Götter zu meinen Gunsten stimmen. Und sie haben mich erhört.

Aber wie auch schon an anderer Stelle gesagt kommt vor dem verdienten Genuss der unerbittliche Schweiß und ein gehöriger Muskelkater. Beides ist es aber auch allemal wert! Der Transport war noch das kleinere Übel, aber das Schleppen der doch ordentlich schweren Bass-Säulen hat uns alles abverlangt. Ich schätze mal, das ich bei der Aktion locker 1-2 kg verloren habe, was mir sicher nicht schadet. Aber muss es gerade dabei sein?!

Nachdem die 4 Einzelelemente erst mal grob positioniert waren, gab es aber erst mal noch einiges an Überprüfungsaktionen. Dazu gehört die Suche nach Kratzern, Katschen oder anderen Beschädigungen durch den Transport. Aber da gab's Gott sei Dank nichts.

Bevor aber irgend etwas angeschlossen werden durfte, mussten sich die Säulen einer pingeligen technischen Untersuchung durch mich unterziehen. Dazu gehört natürlich auch ein Blick in die heiligen Innereinen der Elektronik und der passiven Weichengehäuse.

Hier hat mich dann zunächst einmal der Schlag getroffen! So habe ich mir das bei einer damals immerhin 37 000,- DM teuren Boxenanlage nicht vorgestellt! Da offenbarte sich mir ein Bild voller unkoordiniertem Chaos. In der passiven Weiche zeigte sich mir ein "wilder" Drahtverhau mit fliegenden, nicht großartig befestigten losen Drähten. Ein Wunder das die Verdrahter da selbst noch durchgeblickt haben. Aber irgendwie lief ja auch später alles. Aber so muss das doch wirklich nicht aussehen. Bei einem so hohen Verkaufspreis kann man schon etwas mehr Liebe zum Detail erwarten, denke ich. Nicht nach dem Motto: Außen HUI und innen PFUI! Immerhin hat man sich zumindest auf die besten Materialien festgelegt. 

Bei dem Mittel-Hochton Panel wurden sämtliche Leitungen in der Weiche und auch die zu den jeweiligen Chassis führenden Strecken mit gutem Monstercable ® Monster M1 MK1 versehen. Außen im sichtbaren Bereich sind die losen Drähte dafür aber schön ordentlich mit Kabelbindern in Form gehalten. Die direkten Anschlüsse an den Emims und Emits sind einfach fest angelötet. Gut finde ich das zwar nicht, aber unter den gegebenen Umständen, das hier nichts gesteckt werden kann, nehme ich das mal so hin.

Die Polklemmen an allen 4 Säulen sind dagegen ein Witz! Die Kabelquerschnitte dürfen nicht mehr als 2,5mm² betragen! Was haben sich die Erbauer solcher Edelboxen dabei gedacht, solche billigen Polklemmen einzusetzen? Das muss doch wirklich nicht sein!

In den Bass Säulen fehlen bedingt durch die aktive Frequenzweiche jegliche Kondensatoren und Spulen. Hier sind die 6 Bässe in einer raffinierten Kombination mit einander verschaltet. Natürlich auch hier mit Monstercable ®

Bei der aktiven Frequenzweiche (Elektronik) hat mich erst recht der Schlag getroffen! Nicht, das hier ein ähnliches Chaos herrscht, wie in der passiven Weiche. Hier waren es mehr die kleinen, aber doch wichtigen Details beim Einsatz der Bauelemente. 

Da die Beschreibungen an dieser Stelle zu weit führen würden, habe ich mich entschlossen, die Details im Artikellink in voller Größe aus zu breiten.


Accuphase P 300L

Dieser absolute HighEnd Endverstärker gehört zur Referenzklasse! Eigentlich sollte er als Breitbandverstärker eingesetzt werden, aber bei mir hat er eine besondere Ehre bekommen. Er "darf" meine oben beschriebenen Infinity RS-1B im Mittel/Hochton-Panels mit Musik versorgen. Die Infinity RS-1B und der Accuphase P-300L sind aus klanglicher Sicht ein perfekt eingespieltes Paar und scheinbar, wie für einander geschaffen.


Onkyo M5030

Dieser erstaunlich gute HighEnd Endverstärker war der nächste in der Reihe meiner Endstufen. Ursprünglich hatte ich vor, die M5030 als Zweitendstufe für Testzwecke einzusetzen. Dann aber habe ich wegen des Verkaufs der Accuphase P-300L eine Ehrenaufgabe für ihn vorgesehen. Er "darf" meine oben beschriebenen Infinity RS-1B im Mittel/Hochton-Panels mit Musik versorgen. Die Infinity RS-1B und der Onkyo M5030 harmonieren aus klanglicher Sicht recht gut miteinander und so gab es für mich auch keine Probleme damit, ihn als würdigen Nachfolger zu betreiben. Nur die schwarze Farbe hat den optischen Genuss für mich etwas getrübt.


Accuphase C 220

Der wohl beste Phonovorverstärker dieser Welt! Dieser absolute HighEnd Phono-Vorverstärker gehört zur Referenzklasse und sucht auch heute noch seinesgleichen! Klanglich habe ich selbst nie einen angenehmeren Phonoteil gehört. Es ist schlichtweg eine Offenbarung! Den C-220 habe ich später nur aus Platzgründen wieder weg gegeben. Ehrlich gesagt trauere ich ihm heute hinterher.


Accuphase M 60 der zweite Anlauf....

Dieser absolute HighEnd Endverstärker gehörte einmal zur Referenzklasse! Heute pumpt er den Bass Säulen der RS-1B die notwendige Energie in die Polklemmen. Leistungsmäßig passt er ganz gut zur P-300L. Da er nur bis 150 Hz arbeiten muss, sind die klanglichen Anforderungen nicht mehr ganz so hoch.


Accuphase C 260

Ein ganz sicher hochinteressanter und zugleich sehr hochwertiger Vorverstärker mit sehr vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Dieser absolute HighEnd Vorverstärker gehört zur Referenzklasse! Klanglich habe ich selbst noch keinen angenehmeren Spielpartner für meine Anlage gehört. Er bietet mir dank seiner vielen Anschlussmöglichkeiten mehr als ausreichend Spielraum für diverse Hörtests aber auch einfach nur zum genießen.


Accuphase DP-70V

Der aus meiner Sicht klanglich beste CD-Player, den ich je gehört habe. Sein diskreter D/A Wandler macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Er ist einer der ganz wenigen CD-Player mit 4 digitalen Eingängen. Damit kann der integrierte Wandler auch für beliebige externe Digitalquellen genutzt werden. Und genau das tue ich mit sehr viel Genuss. Dieser absolute HighEnd CD-Player gehört zur Referenzklasse!


Sony MDS-JA333ES

Dieser absolute HighEnd MD-Recorder gehört zur Referenzklasse im MD Bereich! Er braucht sich klanglich heute nicht mehr hinter der CD verstecken, sondern kann kräftig in der Oberliga mitreden.

Da dies nun schon mein zweiter MD-Recorder ist, denke ich, das hier einige extra Worte fällig sind. Da ich vor einiger Zeit mit der Planung für eine komplette Änderung meiner HighEnd Anlage begonnen habe, wurden im Rahmen dessen auch viele Geräte erneuert. Da es mir persönlich auch wichtig ist, nicht nur klanglich so halbwegs auf Vordermann zu kommen, sondern das auch optisch die einzelnen Komponenten gut zu einander passen sollten, kam ich an einigen Anschaffungen nicht mehr vorbei.

Eine dieser Anschaffungen ist der hier vorgestellte MD-Recorder. Er passt sowohl farblich, also auch optisch und auch qualitativ gut in die inzwischen aufgebaute Kette der Accuphase Geräte. Er hat damit auch den bisherigen MSJ-3000ES abgelöst, obwohl der bestimmt nicht der schlechteste war.


Accuphase T-107

Da ich mich auf der ganzen Schiene von der goldenen Sony Linie verabschiedet habe, musste nun natürlich auch ein Tuner aus der Edelschmiede Accuphase her. So hat es sich ergeben, das ich an einen wunderschönen T-107 mit zusätzlichen Holzseitenteilen gekommen bin. Der T-107 ist schon etwas extravagantes, sowohl in der ungewohnten Optik als auch in einem bis da von mir nie gehörten Klangerlebnis. Dieser absolute HighEnd Tuner hat mich aber nur relativ kurz durch mein HighEnd Leben begleitet.


Accuphase T-108

Der Grund für die kurze Verweilzeit des T-107 war sein schärfster Konkurrent aus dem eigenen Hause. Der T-108 war der letzte Tuner von Accuphase, der mit den wunderschönen Rosenholz Seitenteilen ausgestattet war. Von der Bedienbarkeit her hat er natürlich auch noch mal zugelegt. Mehr Programmspeicherplätze, IR-Fernbedienung, XLR-Ausgänge, und zwei Cinchausgänge und der passend zu den anderen Komponenten runde Senderwahlknopf waren für mich der Anlass zur Anschaffung dieses Modells. Der T-108 ist wie sein Vorgänger schon etwas extravagantes, sowohl in der sehr edlen Optik als auch in einem bis da von mir nie gehörten Klangerlebnis. Optisch passt er sich nahtlos in die Accuphasekette mit den Holzseitenteilen aus Rosenholz ein. Dieser absolute HighEnd Tuner gehört für mich ganz klar zur Referenzklasse. 


Beomaster 3000

Wie oben schon gesagt, habe ich mich dazu entschlossen, eine kleine Klassiker Ecke bei mir ein zu richten. Dazu sollte ein weiteres schon lange gewünschtes Teil bei mir Einzug halten. Mit diesem Beomaster 3000 wurde ein für mich uralter Traum erfüllt. Dieses Designstück in edlem Nußbaumfurnier wollte ich schon seit meinen Hifianfängen haben, aber der war schlichtweg nie erreichbar. Die Zeit hat aber zum Glück für mich gearbeitet und die Teile sind inzwischen zwar gebraucht, aber bezahlbar geworden. So habe ich mir diesen Traum erfüllt.


Accuphase C 220 A der zweite und hoffentlich letzte Anlauf

Der immer noch beste Phonovorverstärker dieser Welt! Nach einer traurigen Zeit der Abstinenz hatte ich das Glück, noch mal an ein solches Edelteil heran zu kommen. Die Beschreibung dazu erspare ich mir hier, da sie weiter oben eh schon steht. Es ist schlichtweg eine Offenbarung!


Infinity RS 1500e

Dieser Infinity Lautsprecher ist ein kleiner, aber gemessen an seiner Größe doch ein "großer" Lautsprecher. Trotz seines im Grunde recht einfachen Aufbaus hat er etwas besonderes in klanglicher Hinsicht zu bieten. Was diese kleinen und offensichtlich unscheinbaren 2-Wege Boxen an Klang erzeugen, ist schon unglaublich. Das muss man schon selbst gehört haben.


Infinity Quantum Qe

Dieser Infinity Lautsprecher ist genau wie der RS 1500e ein kleiner, aber gemessen an seiner Größe doch ein "großer" Lautsprecher. Er ist beinahe baugleich mit der RS 1500e, die oben angesprochen ist. Nur der Emit ist bei der Qe ein älteres Modell. Das Gehäuse ist fast identisch von den Abmessungen her. Trotz seines im Grunde recht einfachen Aufbaus hat er etwas besonderes in klanglicher Hinsicht zu bieten. Was diese kleinen und offensichtlich unscheinbaren 2-Wege Boxen an Klang erzeugen, ist schon unglaublich. Das muss man schon selbst gehört haben.


Revox A-700

Nach sehr langer Zeit habe ich es doch noch geschafft, mir eine echte High End Bandmaschine an Land zu ziehen. Die Revox A-700 ist eine semiprofessionelle Bandmaschine, die eine Brücke zwischen den bekannten Heimgeräten und der Studiowelt geschlagen hat. Damit kommen nun auch die professionell ausgerichteten Tonbandfreunde in den Qualitätsgenuss der Studiowelt. Die A-700 war und ist eine sehr beliebte und gesuchte Bandmaschine.


Nakamichi High-Com II

Passend zur Revox A-700 Bandmaschine musste dann auch ein professionelles Rauschunterdrückungssystem her. Der Nakamichi High-Com II hat der ohnehin schon guten Qualität der Revox A-700 noch einen extra Schub an Dynamik beschert. Das System High-Com ist wohl das am meisten ausgereifte System zur Rauschunterdrückung und Dynamikexpansion.


Nordmende LB450 Regalboxen und Grundig SV140

??? Schon wieder ein Grundig SV140? Ja! der erste hat sich schon vor Jahren mit einem lauten Knall verabschiedet und war danach nicht mehr reparabel. Da ich aber inzwischen dabei bin, eine kleine Klassiker Ecke ein zu richten, musste natürlich auch wieder ein SV140 her. So hat es sich ergeben, dass ich im Zuge des Kaufs dieses SV140 auch gleich noch mehr "abgesahnt" habe.

Es gibt zwischendurch immer wieder mal ein paar Überraschungen, die so nicht geplant waren. So hatte ich beim Kauf von eigentlich anderen Komponenten eher das zufällige Glück, noch zusätzlich ein Paar kleine und unscheinbare Boxen zu bekommen. Die Neugier hat mich dazu gebracht, diese kleinen Nordmendes mit zu nehmen. Der nötige Zusatzpreis hat sich für mich auch noch gelohnt und ich werde die "Kleinen" nicht mehr abgeben.


Beomaster 3000-2

Mit diesem Beomaster 3000-2 habe ich mir einen weiteren B&O Traum erfüllt. Dieses Designstück in edlem Palisander Furnier wollte ich nun unbedingt haben. Die Zeit brauchte ich nun nicht mehr und die Teile sind inzwischen zwar ebenfalls gebraucht, aber bezahlbar geworden. So habe ich mir diesen Traum erfüllt.


Bang & Olufsen Beovox 4700 der zweite Anlauf

Beim erneuten Anlauf, die Beovox 4700 zu bekommen, bin ich leider böse auf die Nase gefallen. Da waren alle 4 Bässe komplett durch gebrannt. Noch ärgerlicher war die Tatsache, dass man diese nicht mehr als Ersatzteil bekommt. So habe ich aus meinem eigenen Fundus zum Glück noch ein paar perfekt passende Ersatzbässe gefunden und diese eingebaut. Der Rest war zum Glück in Ordnung. Da aber diese 4700er nicht in der von mir gewünschten Palisander Optik waren, habe ich mich entschlossen, diese in Nußbaum furnierten Boxen wieder ab zu geben.


Bang & Olufsen Beolab 5000

Das war für mich der finale B&O Traum. Diesen Vollverstärker aus der guten alten Zeit wollte ich auch schon immer haben. Leider war der schon damals nicht zu bezahlen und heute ist das Ding schon sehr selten geworden. Ich hatte aber das Glück, mir einen solchen an Land zu ziehen. Nun bekommt der bei mir einen Ehrenplatz in meiner Klassiker Anlage.


Technics SV-110 der zweite und sicher der letzte Anlauf

Der weiter oben schon angesprochene Audioprozessor hat einen Nachfolger, nämlich das gleiche Modell noch einmal, bekommen. Er ist auch heute noch ein technisches Schmuckstück und braucht sich auch weiterhin nicht zu verstecken. Er kann Audioaufnahmen digitalisieren, ohne dabei jedoch mit irgendwelchen Kompressionsverfahren zu arbeiten. Nach einer langen Zeit der Abstinenz hatte ich das Glück, noch mal an ein solches Edelteil heran zu kommen. Die Beschreibung dazu erspare ich mir hier, da in dem Link oben alles notwendige beschrieben ist.


Accuphase P 360

Dieser absolute HighEnd Endverstärker gehört klar zur Referenzklasse! Der P-360 hat den Vorgänger P-300L abgelöst. Eigentlich sollte er als Breitbandverstärker eingesetzt werden, aber bei mir hat er eine besondere Ehre bekommen. Er "darf" meine oben beschriebenen Infinity RS-1B im Mittel/Hochton-Panels mit Musik versorgen. Die Infinity RS-1B und der Accuphase P-360 sind aus klanglicher Sicht ein perfekt eingespieltes Paar und scheinbar, wie für einander geschaffen.


Infinity InfiniTesimal 0.1

Dieser Infinity Lautsprecher ist eines kleines, aber gewaltiges Klangwunder. Anders kann man das bei der Größe einfach nicht sagen. Was diese kleinen und offensichtlich unscheinbaren 2-Wege Boxen an Klang erzeugen, ist schon unglaublich. Das muss man schon selbst gehört haben.


INFINITY Kappa 9A die zweite
Da ich früher ja schon einmal die Kappa 9A hatte, wusste ich genau, worauf ich mich da einlasse. Die Kappa 9A von INFINITY haben mir derart gut gefallen, nur hatte ich sie mir dieses mal für besondere Zwecke angelacht. Dieses mal waren sie auch in der originalen kalifornischen Eiche und nicht mehr in schwarz.


Infinity F.E.T.Preamp

Ein ganz sicher hochinteressanter und zugleich sehr hochwertiger Vorverstärker und zugleich extrem seltener Vorverstärker. Dieser absolute HighEnd Vorverstärker gehört trotz seines schon sehr hohen Alters zur Referenzklasse! Klanglich habe ich selbst noch keinen angenehmeren Spielpartner für meine Anlage gehört. In Sachen Klangeigenschaften braucht er sich auch heute noch nicht vor der Konkurrenz zu verstecken.


Infinity RS 6000

Diese Infinity Lautsprecher sind von der Größe her zwar keine großartigen "Besonderheiten", dennoch bieten sie ein besonderes Klangerlebnis, wenn man sich deren recht unauffällige Baugröße einmal ansieht. Sie sind als normale 3-Wege-Boxen, aber mit 2 Bässen ausgelegt und machen einen für Infinity typisch runden und vollen Sound mit satten Bässen und sauberen Mitten und Höhen. Das muss man schon selbst gehört haben.


Wangine WFA-220 Stereo Endstufe

Diese Endstufe wird von vielen als "Billigkram" belächelt, jedoch hat sie weit mehr zu bieten, als man von ihr erwartet! Sie hat eine optische Eleganz, die etwas an Accuphase erinnert. Auch mit den Leistungsdaten wird hier nicht gerade sparsam umgegangen. Bezogen auf den Preis ist dieser Verstärker einfach eine Wucht!


Infinity Renaissance 90

Durch einen glücklichen Zufall bin ich an diese wunderbaren Lautsprecher geraten. Aus Platzgründen hätte ich die gar nicht nehmen dürfen, aber die Neugier darauf war so groß, dass ich alles andere verdrängt habe. Allerdings hatten die bei mir auch nur ein relativ kurzes Dasein bis sie wieder verkauft wurden.


Bang & Olufsen Beovox 4700 der dritte und wohl letzte Anlauf

Bei diesen Beovox 4700 habe ich sehr genau darauf geachtet, dass 1. alle Chassis voll in Ordnung waren und auch die Optik mit Palisander und in gutem Zustand sind. Dieses mal habe ich es wirklich geschafft. Nur die Sicken waren zerbröselt. Das ist für mich aber nun gar kein Problem. Die habe ich flott erneuert und seit dem spielen die Beovox 4700 wieder wie am ersten Tag. Die werden jetzt für immer bei mir bleiben.


Infinity Servo Statik 1 Elektrostatischer Lautsprecher

Dieser Lautsprecher ist quasi der Lautsprecher der ersten Stunde bei Infinity. Mit diesem Modell wurde dann auch die Firma gegründet. Damit hat Infinity im Jahre 1968 die bisherige Lautsprecherwelt auf den Kopf gestellt. Dieser absolute HighEnd Lautsprecher gehört trotz seines schon sehr hohen Alters zur Referenzklasse! Klanglich habe ich selbst noch keinen angenehmeren Spielpartner für meine Anlage gehört. In Sachen Klangeigenschaften braucht er sich auch heute noch nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Im Gegenteil! Dieser Lautsprecher kann so manchen Konkurrenten das Fürchten lehren.


Luxman M-02

Dieser HighEnd Endverstärker gehört zur Referenzklasse! Der M-02 wurde bedingt durch die Anschaffung der Infinity SS1 für seinen Einsatz gleich in doppelter Ausführung angeschafft. Dies deshalb, weil der Elektrostat in 3 Wegen vollaktiv betrieben werden muss. Daher brauchte ich für den Mittel und den Hochton je eine M-02. Im Bassbereich kam dann noch ein Wangine WFA-220 mit 2 x 400 Watt zum Einsatz.


Accuphase C 270V

Ein ganz sicher hochinteressanter und zugleich sehr hochwertiger Vorverstärker mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Dieser absolute HighEnd Vorverstärker gehört ganz klar zur Referenzklasse! Klanglich habe ich selbst noch keinen angenehmeren Spielpartner für meine Anlage gehört. Er ist für mich, soweit ich das derzeit bewerten kann, das Finale in Sachen Vorstufen.


Nordmende PA 1100

Hier habe ich mir mal wieder einen echten Klassiker an Land gezogen. Der Nordmende PA 1100 ist eine nette Bereicherung meiner Klassikersammlung. Der Modellname "PA" könnte irreführend suggerieren, das es sich hier um einen Bühnenverstärker handelt. Das ist aber ganz und gar nicht so!


Revox A-77

Nachdem ich mich zwischenzeitlich wieder von der A-700 getrennt habe, was ich heute schon bereue, wollte ich nun doch wieder eines der beliebten Revox Tapes haben. Die Revox A-77 ist eine sehr beliebte Bandmaschine, die einen hohen Verbreitungsgrad hat. Für mich ist auch die A-77 ein professionelles Tonbandgerät. Die A-77 wurde mir allerdings in einem sehr desolaten Zustand geliefert und somit gibt es damit noch eine Menge Arbeit.


Infinity RS 4000 die zweiten

Diese Infinity Lautsprecher habe ich nun zum zweiten mal bekommen, weil bei diesem Durchgang auch die Original Infinity Füße dabei waren. Die Boxen selbst sind von der Größe her zwar keine großartigen "Besonderheiten", dennoch bieten sie ein besonderes Klangerlebnis, wenn man sich deren recht unauffällige Baugröße einmal ansieht. Sie sind als normale 3-Wege-Boxen ausgelegt und machen einen für Infinity typisch runden und vollen Sound. Das muss man schon selbst gehört haben.


Grundig SV200

Schon wieder ein Grundig! Diesmal aber den SV200! Irgendwie hat es mir diese Serie doch angetan und ich habe mir auch dieses Modell dazu geholt. Eigentlich sollte der als "Organspender" für den Vorgänger SV-140 dienen, aber jetzt wo er hier ist, erscheint mir das doch zu schade.


Accuphase P 600 gleich 2x

Es ergab sich zwischendurch mal eine für mich unerwartete Situation, bei der ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen sollte. Mir wurde von einem sehr netten Menschen gleich ein Paar der Accuphase P-600 angeboten, diese aber evt. auch nur für eine befristete Zeit. Daraus wurde aber später ein Kauf. Mit diesen Boliden hatte ich für einige Zeit einen Riesenspaß auch im Sinne dieser wirklich gewaltigen Riesen.


Pioneer SA-9800

Wie kommt die Jungfrau zum Kinde? Tja, es ergab sich, dass ich mal über ein Forum an einem Workshop teil genommen habe. Bei der Gelegenheit lernt man immer wieder nette Leute kennen. Und bei eben dieser Gelegenheit hat es sich für mich völlig unvorbereitet und überraschend ergeben, das ich eben diesen Pioneer bekommen habe. Der ist zwar defekt, aber wenn ich mal Zweit habe, wird auch der wieder restauriert und zum Laufen gebracht, weil genau dieses Model ein wunderschönes Teil ist.


Accuphase P 360 die 2.

Da ich ja zwischenzeitlich die Servostatic1 bekommen hatte, wollte ich natürlich auch eine adäquate zusätzliche Endstufe bekommen. Weil ich mit der ersten Accuphase P-360 bereits extrem gute Erfahrungen in Sachen Klang gemacht habe, war für mich klar dass für die Elektrostaten nur noch eine zusätzliche P-360 her musste. Und wie das Leben auch immer wieder mal die Sonnenseite in meine Richtung lenkte, hat es sich zu passender Zeit ergeben, dass ich genau an diese 2. P-360 für einen sehr moderaten Preis heran kam. Tja und seit dem macht sich diese 2. Endstufe in meiner Kette ganz hervorragend. Damit haben die zwei Luxman M-02 bei mir ausgedient.


Metaxas Empress

Mit diesem elektrostatischen Lautsprecher habe ich mich nach dem Infinity SS1 erneut auf Neuland begeben. Die Metaxas wurde zwar als ok. abgegeben, aber man muss ja nicht alles so genau sehen. Fakt ist, die Metaxas ESL's sind beide nicht in Ordnung und so gibts noch eine Menge Arbeit damit. Ich freue mich aber schon jetzt auf das fertige Ergebnis.


Sansui AU-G33X

Ein klassischer Standardverstärker, der mir eher beiläufig zu geflogen ist. Im Grunde hätte ich den nicht einmal gebraucht, aber es war die Bedingung des Anbieters, im Rahmen eines Kaufs auch dieses Stück mit zu nehmen.


Dual 1219

Es war ursprünglich mein zweiter Plattenspieler, aber der erste richtige Hifi Plattenspieler. Nachdem ich schon vor einer gefühlten Ewigkeit den ersten 1219 weg gegeben habe, wollte ich heute aus nostalgischen Gründen genau so einen wieder haben und das habe ich nun in die Tat umgesetzt. 


Techics SL-3

Der Technics SL-3 war für mich eher ein "Must have". Ich liebe die tangentialen Player. Es gab keinen nostalgischen Grund für den Kauf dieses Drehers. Es war vielmehr das Interesse an genau dieser Technik.


CAT MBC 2000

Ein paar sehr unscheinbare Boxen von einem "Billiglabel" hergestellt und über ein großes Elektronik Versandhaus vertrieben. Recht einfach aufgebaut, dafür aber erstaunlich gut im Klangbild.


Rank Arena L720 CP

Das sind ein paar sehr unscheinbare kleine Regalboxen, die es aber nach der Überarbeitung faustdick hinter den Chassis haben. Beim Anblick der verwendeten Chassis erwartet man eigentlich nicht viel vom Klangergebnis. Erst war hier aber mal die Reparatur der Sicken angesagt und wenn die Bässe schon einmal draußen waren, konnte ich auch schnell mal einen Blick auf die Weiche werfen. Die war faktisch fertig mit der Welt.......


Mission 761

Durch eine Kette zusammen hängender Umstände bin ich an diese kleinen Boxen gekommen. Klein, aber doch fein könnte man dazu sagen.


Projekt Akustik

Diese kleinen aber sehr seltenen Boxen habe ich ebenfalls durch eine Kette zusammen hängender Umstände bekommen. Angekommen in einem desolaten Zustand steht aber auch hier erstmal eine Menge Arbeit an.


Uher MA-200

Diese Endstufe hatte bei mir nur ein kurzes Stelldichein. Sie wurden mir wärmstens empfohlen und da ich die bisher noch nie gehört habe, wollte ich die mal kennen lernen. Nun waren die nicht ganz so schwach, wenn auch nicht laststabil, aber der Klang konnte mich persönlich nicht so recht überzeugen, Dazu kam für mich noch die schwarze Front, was so gar nicht in meine goldene Serie gepasst hätte.


Infinity RS 3B

Ein lange gehegter Wunsch ist endlich in Erfüllung gegangen. Klassische Boxen mit sehr guten Klangeigenschaften und doch lammfromm für Verstärker.


Infinity RS 4B

Eigentlich musste ich diese Boxen nicht haben, aber es gab da diesen "Must have" Moment, dem ich mich einfach nicht verschließen konnte. Klassische Boxen mit sehr guten Klangeigenschaften für die doch schon etwas kleinere Bauform und doch lammfromm für Verstärker.


Sony CDP-291

Dieser Sony CD-Player ist so zwischendurch mal rein gekommen und sollte als Backup dienen, falls es mal unerwarteten Ausfall gibt. Einfach aber funktional ausgestattet ist der durchaus ein brauchbarer Musikbegleiter.


Accuphase E 203 der Zweite

Da ich dummerweise den ersten E-203 schon damals wieder weg gegeben habe und diesen Schritt noch heute bereue, habe ich mich inzwischen für einen Ersatz stark gemacht. Nun habe ich es vollbracht und mir erneut den E-203 angelacht. Näheres dazu steht hier.


Infinity Quantum Qa

Dieser Infinity Lautsprecher ist genau wie die Quantum Qe ein kleiner, aber gemessen an seiner Größe doch ein "großer" Lautsprecher. Er ist beinahe baugleich mit der RS 1500e, die oben angesprochen ist, aber in diesem Modell gibt es statt des 20er Bass einen 25er, was unten Rum mehr hörbaren Bums produziert. Der Emit ist bei der Qa identisch mit der Qe. Trotz seines im Grunde recht einfachen Aufbaus hat er etwas besonderes in klanglicher Hinsicht zu bieten. Was diese kleinen und offensichtlich unscheinbaren 2-Wege Boxen an Klang erzeugen, ist schon unglaublich. Das muss man schon selbst gehört haben.


Bemerkung oder Hinweis in eigener Sache zur History

Es kann teilweise sein, dass der eine oder andere Eintrag hier schon stehen kann ohne dass der zugehörige Beitrag schon fertig geschrieben wurde. Dies bitte ich zu entschuldigen. Ich bin aber darum bemüht, alle Links und die dazu gehörigen Beiträge auch komplett fertig zu stellen, was aber angesichts der Menge der vielen Geräte auch eine Menge Zeit kostet. Man sollte dabei nicht vergessen, dass zu jedem Beitrag auch ausreichend viele und aussagekräftige Bilder gemacht werden müssen und dann der Text samt Geschichte dazu geschrieben wird. Daher bitte ich hier um Geduld.


Hier sind wir nun vorläufig ans Ende meiner Audio Historie angelangt. Ganz sicher wird es auch in Zukunft noch einige Nachträge an dieser Stelle geben. Diese werde ich zu gegebener Zeit hier veröffentlichen. Fragen zu den hier beschriebenen Themen beantworte ich gerne unter info@klaus-pohlig.de.